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Kirchenaustritte und Konterbemühungen

Zuletzt aktualisiert von bfg-muenchen am 31. Mai 2013 - 2:00

Wie unseriös die neue deutsche Vokkszählung mit Zahlen operiert, bekommt man bei atheisten-info.at sehr lesenswert dargetan (4.5.). ... Zu den 5 % war man allerdings gekommen, indem man einfach alle aus Ländern mit islamischer Religion Stammende der muslimischen Religion zugeordnet hatte. Es wurden also selbst iranische Atheisten, die vor den Ayatollahs geflüchtet waren, zu Muslimen. Die Zahl der Religionslosen sank dramatisch ab, weil man bei der Auswertung der Befragungen die Antwortverweigerer einfach ignorierte.

Wer sich die Idiotismen des Glaubens aufzeigen lassen will, findet in diesem Artikel über Evangelikales genug Material (25.5.).

Ein Übergriff wird aus Schwabach gemeldet (13.5.). Das Amtsgericht Schwabach hat ein Mitglied des bfg zur Betreuung an das Diakonische Werk Schwabach gegeben, welches mit Schreiben vom 08.05.2013 die Mitgliedschaft unseres Mitglieds bei uns (lokaler bfg) kündigt. Das ist aus zwei Gründen unstatthaft:

 

  1. Das Amtsgericht ist zwar grundsätzlich befugt, betreuungsbedürftige Personen, die es versäumt haben, rechtzeitig eine Betreuungsverfügung abzufassen, an eine berechtigte Betreuungsstelle zu verweisen und diese zu beauftragen. Das muss aber nicht etwas Christliches sein für Konfessionslose. Da sollte das Amtsgericht bittesehr respektieren, dass der Bund für Geistesfreiheit nicht irgendein Verein ist, sondern eine den Kirchen rechtlich gleichgestellte Weltanschauungsgemeinschaft.
  2. Auch ein gesetzlich eingesetzter Betreuer hat nicht das Recht, eine Mitgliedschaft in einer Weltanschauungsgemeinschaft zu kündigen - schließlich darf er auch nicht den Austritt aus einer Kirche verfügen. Wohl aber kann er eine Mitgliedsbeitragspflicht kündigen, wenn (und nur wenn!) dies aus finanziellen Gründen geboten ist.

Gottesdienst als Pflicht: Stempelkarte für Kommunionkinder (24.3. aus der Passauer Neuen Presse). Die Verantwortlichen haben erstmals einen Streckenpass für die Kinder eingeführt − um zur Erstkommunion zugelassen zu werden, müssen die Grundschüler mindestens zehn Gottesdienste besuchen und sich die Anwesenheit im Anschluss daran in der Sakristei mit einem Stempel im Pass bestätigen lassen. Ein Vorgehen, das allerdings nicht bei allen Eltern auf Verständnis stößt. Ob Zwang der richtige Weg ist, verlorene Schäfchen wieder in die Gemeinschaft der Gläubigen zu locken?

News-doccheck (7.3.): Schätzungen zufolge traten allein im Jahr 2011 über 220.000 Menschen aus der evangelischen und katholischen Kirche aus. Dieser Trend scheint sich weiter fortzusetzen.

Bei den rückständigen Medien kommt auch langsam an, dass es immer weniger Gläubige in Deutschland gibt. Die Bild-Zeitung gibt 20% an (6.3., sorry, wir mögen nicht darauf verlinken, hier ein Artikel von atheisten-info.at dazu (12.3.)), und "Am höchsten ist der Anteil der Ungläubigen bei den Befragten ohne berufsqualifizierenden Abschluss (25%)." Unten seht man, dass die wirkliche Zahl der Nichtgläubigrn über dem Doppelten liegt (49% nach der Umfrage unten), und für die Behauptungen, die Ungläubigen massierten sich bei den Unqualifizierten (Bild) oder den Rechten (Sinus-Studie s.u.) steht der Beweis aus. Das darf man als religiös induzierte Verunglimpfungen abtun. Hier eine Übersicht der Austrittslage in Deutschland, man sieht dass die christlichen Kirchen incl. Karteileichen keine 60% mehr vertreten.

Wer sich öffentlich zur Vernunft bekennen möchte, kann einen neuen Nietzsche-Aufkleber erwerben (eingestellt 18.2.): "Glaube heißt Nicht-Wissen-Wollen was wahr ist."

Hier eine Nachricht aus Indien, wo es auch die Pänomene der religiösen Aggression gibt (5.2.): Alarming erosion of intellectual and artistic freedom in India. Gegen den Präsidenten der Indian Rationalist Association ist eine blasphemy case erhoben, eine Anklage wegen Blasphemie.

Weil die Sinus-Studie ein klares Licht auf die katholischen Verhältnisse wirft, gab es viel Aufregung darüber. Zwei Links für mehr Information (30.1.): eine Kurzfassung der Studie und ein Artikel aus der Welt: Katholiken aller Milieus gehen auf Distanz zum Papst.

Missionierung per Caritas und Kindergarten? fragt atheisten-info.at (28.1.), denn die Erzdiözese Berlin hat ein Arbeitspapier online gestellt, in welchem die Pläne der Neustrukturierung der dortigen Diözese genau beschrieben werden. Man will Pfarren schließen, bzw. zusammenlegen und dazu bis 2020 sogenannte "Pastorale Räume" einrichten, diese werden so beschrieben: "Der pastorale Raum entwickelt sich durch die Vernetzung aller kirchlichen Einrichtungen wie der bisher selbständigen Pfarreien, Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, sowie aller Einrichtungen der Caritas. Diese stimmen ihre Arbeit aufeinander ab und sollen sich gegenseitig unterstützen. Die so Beteiligten entwickeln ein gemeinsames Pastoralkonzept, um gemeinsame Ziele und Inhalte der pastoralen Arbeit zu definieren."
Was also heißt, dass die mit öffentlichen Mitteln betriebenen Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialdienst für Missionsbelange missbraucht werden sollen! Und das Schlimmste liefert die Rechtsauskunft: "Laut geltender Rechtslehre stehen all diese Einrichtungen der katholischen Kirche explizit für ihre Zwecke zur Verfügung, d.h. sie fallen unter den sog. Verkündigungsauftrag. Wie weit der geht und wo der mit welchen Mitteln umzusetzen ist, bestimmen leider die Religionsgemeinschaften selbst. Unabhängig davon, ob öffentliches Geld drinsteckt oder nicht." Was bedeutet, dass die Säkularen dazu ihre Meinung mit besonderer Lautstärke verkünden werden müssen! Fangen wir mal mit dem Kick in den Allerwertesten an ...

Und warum solche Übergriffe?
Die neue Sinus-Studie redet Klartext zur katholischen Befindlichkeit (28.1.): ... Viele Befragte verstehen sich nicht als gläubig im traditionellen Sinn und suchen auch nicht aktiv nach einer Beziehung zu Gott. Insbesondere in den jungen und unterschichtigen Milieus spielen Glaube und Religion im Alltag häufig gar keine Rolle mehr.
Fazit atheisten-info.at: Für die säkulare Welt ist es daher wichtig, darüber aufzuklären, dass die Kirche zwar sehr viele öffentliche Mittel kassiert, aber für die Allgemeinheit praktisch keinerlei Nutzen bringt! Denn kirchliche Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime werden nicht kirchlich finanziert, sondern durch Staatsgelder, durch Krankenkassen, durch Nutzerbeiträge!
Zum selben Thema Georg Korfmacher: Mit erstaunlichem Mut hat die deutsche Catholica eine Studie vorgestellt, die überdeutlich ihre Misere aufzeigt.

Zur Abwechslung die erfreuliche Nachrichten aus Österreich (9.1.): die Kirchenaustritte bleiben hoch und Teil 2: Es ist das viertbeste Austrittsjahr seit 1945

Der deutsche Kardinal und Mainzer Bischof Karl Lehmann machte sich zum Jahreswechsel gegen Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID) stark (3.1.). Er forderte ein gesetzliches Verbot und Strafbarkeit organisierter Sterbehilfe, ebenso attackierte er Embryonentests auf Erbkrankheiten. Er sieht das als wichtige Aufträge der Kirche. Den passenden Kommentar dazu liefert atheisten-info.at

Religiöse Hausnummern - schreibt atheisten-info.at (20.12.) über das PEW-Institute, eine Meinungsforschungseinrichtung in den USA, die im Dezember 2012 eine weltweite Forschungsarbeit in Sachen Religion vorlegte. Demnach wären 80 Prozent der Weltbevölkerung im Jahre 2010 religiös umwölkt gewesen. Was man ruhig anzweifeln darf. Die Zahlen unten stimmen eher als das, was dort "erforscht" wird.

Die "beschürzten Brüder" nimmt die Catholica, diesmal mit ihrem Sprachrohr katholisches.info zum Anlass, wieder einmal ebenso heftig wie unqualifiziert gegen die Laizität zu stänkern. Anlass genug für Georg Korfmacher, das zu kommentieren (21.12.).

Wie geht der Klerus gegen die zunehmend Konfessionslosen an? Hier die Antwort: Weltweit steigende Diskriminierung von Religionsfreien (11.12.) -  Die Internationale Humanistische und Ethische Union (IHEU) veröffentlicht zum Tag der Menschenrechte 2012 ihren ersten Bericht zur Diskriminierung von Religionsfreien.

Weil der SPD-Kandidat mit Austritt und Wiedereintritt auffällig wurde (s.u. und unsere Kandidatenseite) gibts ein neues Witzchen (4.12.):
Ist der Kandidat Steinbrück wieder in die Kirche eingetreten, weil er glaubt?
Ja, weil er glaubt, dass er dadurch mehr Wählerstimmen kriegt.

Christliche Prägungen - ein sarkastisches pdf von atheisten-info.at (26.11.). Auszug: Manche christliche Prägungen sind leider geschmolzen. Zum Beispiel war es eine ganz große christliche Prägung, dass eine ledige Mutter ein ganz sündiger Untermensch ist und aus vollem Herzen verachtet und diskriminiert werden muss. Heute gilt das als "überholt" und sogar Homosexuelle müssen sich nimmer schämen. Es gibt keinen Kaiser von Gottes Gnaden mehr und sogar die Religionsfreiheit muss heute auch als Freiheit von Religion geduldet werden. Die christlichen Prägungen werden immer unkenntlicher und die Kirchen wissen so recht, wo sie anknüpfen sollten. Nicht einmal mit der Frohbotschaft von der ewigen Verdammnis traut man sich so wirklich Geschäfte zu machen! Aber die missionarische Kirche wird uns daran erinnern!

Wer sich für die Zahlenentwicklung der Religionszugehörigkeit in Deutschland interessiert, kann sich das fowid-pdf (1970-2011) ansehen. Die letzten Zahlen sind von 2011, jeweils 29% evangelisch und katholisch und 40% konfessionslos. Andere Umfragen haben schon 49% Konfessionslose ergeben (s.u.).

Mit dem Slogan "Ich töte nicht, ich stehle nicht, ich glaube nicht" sorgen Atheisten in Polen seit Wochen für Unmut (22.11.)., schreibt Dradio Wissen. Hier beim bfg hält sich der Unmut absolut in Grenzen...

Es geht hier nicht darum, den genialen Physiker für die Belange der Atheisten zu vereinnahmen, aber das Folgende zeigt doch, wie in den Kreisen der wirklichen Durchblicker gedacht wird. Zur Versteigerung des Briefs von Albert Einstein an E. Gutkind vom 3.1.1954 nun noch ein weiterer Brief Einsteins vom 24.3.1954 an J. Dispentiere, der gut zu dem Thema passt (9.11.): "Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann."

Neues zum SPD-Kanzlerkandidaten (5.11.), der auch als Kirchenaustreter und -wiedereintreter brilliert. Die schechten Nachrichten zum Kandidaten Steinbrück sprengen den Rahmen dieser Seite, deshalb handeln wir das in einem Extraartikel ab. Hier nur die Austrittsbezogenen Informationen:

Zum Thema Kirchenaustritt hat der Kanzlerkandidat der SPD (sich) auch was geleistet. Er vereinigt Austritt und Kontra in einer Person (9.10.): Steinbrück ist wieder in der Kirche. Er wird seinem Ruf als Wendehals konsequent gerecht - austreten und wieder eintreten, weil's opportun ist. Aber was tut das schon gegenüber dem, was er als Finanzminister angerichtet hat? Da hat er sich von Herrn Ackermann über den Tisch ziehen lassen und den Banken hunderte von Milliarden Staatsgeld geschenkt. Schlimm genug, dass er unbehelligt damit davongekommen ist. Dass er sich nun als Bankenkritiker geriert, der genau das Gegenteil predigt, ist mehr als nur opportunistisch, das ist eine Frechheit. Eigentlich sollte so jemand zur Rechenschaft gezogen werden und nicht als Kandidat aufgebaut werden. Der Steuerzahler soll doch nicht noch mehr für neue Irrungen dieses Herrn zahlen müssen. Und er muss sich doch fragen, was hat der Mann zu verbergen, wenn er seine Einkünfte nicht transparent machen will? Hat er seine hunderttausende von Euros alle aus derselben Quelle, stinkt das nach Korruption?

EINSTEIN: "Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung
ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legende
n". Aus Einsteins Gottesbrief, das Zitat stammt aus dem zweiten Absatz, die Handschrift Einsteins ist nicht überall leicht zu lesen. (9.10., da hat atheisten-info.at recht, das ist mehr was für Entzifferer, aber danke für diesen erhellenden Text des größten Genies!)

Eine aktuelle Umfrage des britischen Umfrageinstituts YouGov-Cambridge „Reputation Report“ schreibt Trends für Deutschland fort und zeigt deutlich die Unterschiede zwischen Westeuropa, den USA und muslimischen Staaten.

Schon wieder geht es um die Frage: Ist Katholischsein gebührenpflichtig? Darum prozessiert die katholische Kirche sehr beflissen, wie atheisten-info.at berichtet (27.9.).

Eine kritische Wertung der SZ zum "Schlussbrief" beim Kirchenaustritt (25.9.): Jeder, der aus der Kirche austritt, soll künftig einen Brief bekommen - der mehr Drohung, denn Werbung für den Wiedereintritt ist. Das Signal nach außen ist katastrophal. Es geht nicht um die Ausgetretenen, es geht um die Rettung der Kirchenfinanzen.

Die neue Statistik zur Religiosität bestätigt die Aufteilung in Deuschland: 48% nichtreligiös, 51% religiös, davon 4% Muslime, d.h. Deutschland hat jetzt eine christliche Minderheit von 47% (pdf von atheisten-info.at, 15.8.). Dazu auch der Verweis auf einen Link im Zusammenhang mit dem Kirchenaustritt, dort gibt es sehr weitreichende Informationen: www.kirchenaustrittsjahr.de und auch www.ibka.org

Der Papst hat's gewusst: ein Uralt-Artikel von Bischof Ratzinger macht sich Gedanken um unser Seelenheil: 3.6., atheisten-info.at: Die neuen Heiden und die Kirche - Originaltext: Die notwendige Entweltlichung der Kirche im alten Europa stellt auch die Frage, was mit den neuen Heiden geschieht. Hat Gott für sie einen anderen Heilsweg vorgesehen? Da ergeht sich der gute Joseph Ratzinger in Eschatologie, d.h. er grübelt über Probleme, die der Glaube erst schafft.

Das Jahr des Kirchenaustritts ist erfolgreich vorbeigegangen, aber die Kontroverse ist immer noch da. Hier sammeln wir Bemühungen der Kirche, sich zu rechtfertigen und auch unsachliche Angriffe:

Atheisten-info.at bemängelt die schwache Austrittsquote der deutschen Katjoliken, während die österreichischen umgerechnet auf den Mitgliederstand  2011 bei 208% liegen.

Hier eine katholische Argumentation für den Kirchenaustritt (pdf 5.6.): Schon Zweifel an den Glaubensinhalten, z. B. den Dogmen der katholischen Kirche, und Zweifel oder Ablehnung der Vorgaben des Vatikans haben kirchenrechtlich die Tatstrafe „automatische Exkommunikation“ zur Folge.
So genügt allein die Ablehnung der Existenz des Teufels (die katholische Kirche hat ja nach wie vor Teufelsaustreibung in ihrem „Programm“), um automatisch exkommuniziert zu sein! Die „Teufelsgeschichte“ ist aber nur eines von vielen Dogmen der katholischen Kirche. In „Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigungen“ (u. a. von Karl Rahner), steht nach jedem Dogma: „Wer nicht …, der sei ausgeschlossen.“
D. h., zumindest für das zivilisierte Abendland, dass die katholische Kirche eigentlich so gut wie keine Mitglieder mehr hat! Sie hat sich durch Dogmen und Kirchenrecht ihrer selbst entledigt! D. h. aber auch, dass viele Millionen Europäer noch Kirchensteuer oder sonstige Abgaben an die katholische Kirche zahlen, obwohl sie diese längst automatisch exkommuniziert hat!!
Da bleibt doch nur noch ein logischer Schritt, das ist der Kirchenaustritt!

Von Seiten der gbs München wurde ein neuer Strafantrag gegen Bischof Overbeck wegen Verächtlichmachung und Volksverhetzung gestellt (31.5.), nun auch beim hpd.

Stellungnahme Assunta Tammelleo (bfg-Vorsitzende) zu Bischof Overbeck (25.5.): Ist ja auch ein wenig schwierig… der Bischof hat ja kraft Amtes als Ober-Katholik geradezu die Pflicht, anderen Weltanschauungen die Berechtigungen abzusprechen. Und es waren nur katholische Soldaten, wenn ich das richtig verstehe.
Das Problem liegt doch eher beim Staat, oder? Ein Staat, der die unglaubliche Privilegierung eines solchen Bekenntnisses fordert und fördert, ja, den müßte doch eher anzeigen. Bei Overbeck steht ja nirgends drinnen in seinem Katechismus, dass Toleranz gegenüber Anders- und Ungläubigen irgendwo mal vorgesehen wäre. Der verkündet ja nix Neues. Da müßten wir ja jeden Tag einen anzeigen, oder?
(Siehe unten den Text dazu, hier der Link zur Strafanzeige)

Welche Formen der "Religionsschutz" annehmen kann, sieht man hier: Einreiseverbot wegen Jesusbuch Ein deutscher Autor wurde mit Einreiseverbot nach Österreich belegt, weil er ein offenbar als blasphemisch eingestuftes Jesusbuch geschrieben hat. Hier der Einfachheit halber ein Screenshot der deutsche Site express.de vom 30.5.2012:

Jugend: Politik und Religion ganz unten (Artikel aus Österreich): Die OÖNachrichten berichteten am 23. 5. 2012 unter dem Titel "Jugendstudie: Gute Freunde und Karriere statt Toleranz und Politik" über eine aktuelle Umfrage in Oberösterreich über die Interessen junger Menschen.

"Ohne Religion gibt es kein Menschsein" - (23.5., s.u.) so eine Diskriminierung möchten die Religionsfreien nicht auf sich sitzen lassen. Das Mindeste ist eine öffentliche Entschuldigung, die alle Atheisten verlangen können. Und falls die nicht kommt, eine öffentlich Anzeige wegen Diskriminierung - damit ist es nun so weit, der Düsseldorfer Dr. Wolfgang Klosterhalfen tut es stellvertretend für alle:
Strafanzeige gegen Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen)
Gegen den Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck habe ich heute Strafanzeige beim Landgericht Essen erstattet, weil Overbeck in einer Ansprache vor katholischen Soldaten nichtreligiösen Menschen sowie ihre Religion nicht praktizierenden Menschen das Menschsein abgesprochen hat. Dabei sagte Overbeck wörtlich: „Ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein.“ Text der Strafanzeige: www.reimbibel.de/130.htm

Interne Bemühungen wie die Pfarrerinitiativeauftritt in Deutschland (20.5., mit Video) werden kommentiert bei atheisten-info.at:  Zum deutschen Katholikentag in Mannheim reiste auch der österreichische Pfarrerrebell Helmut Schüller an und trat dort zwar nicht direkt am Katholikentag, sondern im Bereich eines Alternativprogramms auf.

Zwei Attacken auf die Religionsfreien, zu sehen bei atheisten-info.at (16.5.). Wer nicht gläubig ist, dem wird von dem betreffenden Bischof das Menschsein aberkannt, und der Politiker nennt die Betreffenden Verbrecher.

 

 

  • Hetzpredigt eines Militärbischofs - Wie deutsche Sites berichten, hat der deutsche Militärbischof Franz-Josef Overbeck auf der 54. Soldatenwallfahrt nach Lourdes eine widerliche Hetzrede gegen Religionsfreie gehalten: "Ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein".
  • CSU-Politiker sieht Religionsfreie als Verbrecher - ... Der resümierenden Aussage Hohmanns, "die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts", stimmte nun Norbert Geis in der TV-Sendung ausdrücklich zu. Deshalb erstattete nunmehr der Präsident des Humanistischen Verbandes in Deutschland, Frieder Otto Wolf, Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den CSU-Politiker Norbert Geis.

Noch mehr Politiker im Einsatz für die Religion (16.5.): Grüne wollen Konfessionslose mit "Kultursteuer" belegen - Das Instrument soll Katholiken vom Kirchenaustritt abhalten
... erregt ... derzeit mit einem "AutorInnenpapier" Aufsehen, in dem die Einführung einer "Kultursteuer nach italienischem Vorbild" gefordert wird. Diese Steuer will die Grünen-Gruppe von Konfessionslosen erheben, was Steuerpflichtige davon abhalten soll, aus der römisch-katholischen Kirche auszutreten. In dem Dokument heißt es dazu wörtlich:
"Ist es sinnvoll zuzuschauen, dass viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche austreten? Wir meinen, es ist auch aus der Perspektive unserer Kirche richtig, einen Reformweg zu beschreiten, der sich am italienischen Vorbild einer 'Kulturabgabe' orientiert, welche alle Menschen an eine gemeinnützige Institution ihrer Wahl entrichten."
Blogger wie Matthias Krause kritisieren den Plan als eine "Zusatzsteuer für Konfessionslose", die Rechtsfachleute der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)] nach einer eingehenden Prüfung vor fünf Jahren als nicht mit dem Artikel 140 des Grundgesetzes vereinbar erklärten. Die Kirchenaustritte hält Krause für ein innerkatholisches Problem, das man nun auf dem Rücken der Konfessionslosen lösen wolle. Dabei sei ausgesprochen fraglich, ob der Großteil der Austritte, deren Zahl nach den Missbrauchsskandalen 2010 in die Höhe schnellte, tatsächlich vorwiegend aus steuerlichen Gründen erfolgt: "Das ganze Papier", so der in Singapur ansässige Inhaber der Domain Atheismus.de, "liest sich wie eine Liste von Gründen, die Katholische Kirche zu verlassen. ..."

Dossier über die Krise der Kirche (10.5.) - atheisten-info.at hat internes Material veröffentlicht. In dem pdf ist ein Konvolut von Texten zu finden, die zurzeit per Mail unter reforminteressierten Katholiken verbreitet werden. In insgesamt 14 Artikeln werden aktuelle innerkirchlichen Probleme abgehandelt, diese Zusammenstellung kann auch für unsereinen von Interesse sein!

Zu welcher Verwegenheit sich christliche Stimmen versteigen können, sieht man an einem älteren Artikel von atheisten-info.at (2/2012): Antireligiöse sind neidisch ..
.. das meint der Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Dr. Dr. Raphael M. Bonelli, Leiter der Neuropsychiatrische Forschungsgruppe an der Sigmund Freud Universität, außerdem auch Mitglied bei Opus Dei...  Anmerkung: Opus Dei ist der Masochistenverein der katholischen Kirche, und der Artikel ist eine Lachnummer.

In derselben Preislage gehört, was ein deutscher Bischof sich einbildet: Sind wir ohne Religion verloren?
Domradio-Meldung vom 5.5. 2012: Würzburgs Bischof Friedhelm Hofmann hat die Bedeutung der christlichen Kirchen als Wertekompass für die Gesellschaft betont. Er sei fest davon überzeugt, dass die Gesellschaft verloren wäre, "wenn die Kirchen nicht mehr da wären". Der Staat sei auf eine Ethik angewiesen, die er selbst nicht schaffen könne. Dazu brauche es die Kirchen.
Kommentar bfg: der gute Mann ist 500 Jahre hinter der Zeit zurück. Wir brauchen kein Ethos aus der Mottenkiste, sondern eins, das in die moderne Welt passt und zu Robotern, Digitalisierug und Globalisierung was zu sagen weiß.

Eine Frage zum Thema, untersucht von atheisten-info.at (pdf vom 28.4.): Warum ist die Ex-DDR religionsfrei?
Dass das Gebiet der Ex-DDR, also der in Deutschland als "Neue Bundesländer" bezeichnete Bereich, das weltweit
religionsfreieste Gebiet ist und alle Versuche, Religion dort wieder einzuführen, ergebnislos bleiben, erfreut unsereinen,
bewegt und beunruhigt aber klarerweise die Religiösen.

10 Gründe für Religion und 10 Antworten darauf liefert atheisten-info.at - ein lesenswertes pdf (4.3.).

 

In Mainz hat man den Fasching bewältigt, jetzt geht es an die ernsteren Sachen (24.2.). Unter dem Motto "Austritt zum Hasenfest - kollektiver Kirchenaustritt Ostern 2012" findet am Gründonnerstag (5. April 2012) eine Kirchenaustrittsaktion am Mainzer Standesamt und in vielen anderen Städten Deutschlands statt (siehe auch unsere Termine).
Die Aktion wurde 2011 von mehreren Studenten und der GBS Mainz/Rheinhessen e.V. ins Leben gerufen und von der Aktion Kirchenaustrittsjahr unterstützt. Die damals noch auf Mainz begrenzte Aktion hat ein großes regionales Presseecho erzeugt, so dass für das Jahr 2012 eine Wiederholung in mehreren deutschen Städten geplant ist. Das Ziel ist es, möglichst viele Menschen, die innerlich schon lange mit der Kirche abgeschlossen haben, dazu zu animieren, endlich die Konsequenzen zu ziehen.
Mehr Infos dazu und wie Ihr euch beteiligen könnt findet ihr hier: www.hasenfest.org

In Der Menschen Ohnmacht und die Religion (pdf 11.2.) schreibt atheisten-info.at sehr richtig: Könnten die Kirchen nur für ihre wirklich aktiven Anhänger wirken, wäre sie belangloser als die meisten NGOs. Auf derselben Seite liest man in Kirchen im Sinkflug: Statistische Zahlen über Veränderungen im kirchlichen Bereich rufen bei einem alten Zahlenschaufler wie Erwin Peterseil Aktivitäten hervor. Auf der Homepage der Stuttgarter Südwestpresse war am 10.2.2012 eine solche Zahlenquelle zu finden, deren Wiedergabe das Herz eines Atheisten erfreut:
So hatte die evangelische Kirche in Stuttgart im Jahre 1975 noch 293.580 Mitglieder, 2010 blieben davon noch 162.470, also rund 55 Prozent. Bei den Katholiken sank die Zahl von 196.170 auf 140.240, das ist ein Rückgang auf ca. 86 Prozent. Der katholischen Kirche kam zu gute, dass es in diesem Zeitraum unter den Migranten eine unverhältnismäßig hohe Zahl von Katholiken gab, 43 Prozent der Katholiken, aber nur 12 Prozent der Protestanten haben in Stuttgart einen Migrationshintergrund. Außerdem treten ja Protestanten viel leichter aus ihrer Kirche aus, weil die evangelischen Kirchen viel liberaler und weltoffener und dadurch auch viel beliebiger sind als dies im katholischen Bereich üblich ist.

Statistische Nachbetrachtungen (8.2. pdf von atheisten-info.at): Religion und Werte in Europa

Die deutsche "Bundeszentrale für politische Bildung" veröffentlichte Anfang Februar 2012 Werte von EU-Erhebungen aus den Jahren 2005, 2008 und 2010. Die Befragungen von 2005 über den Glauben an Götter, höhere Wesen oder den Nichtglauben brachte als Ergebnis, dass der Götterglaube nur noch für einen kleinen Teil der Menschen wichtig ist.

Eigentlich war das Jahr des Kichenaustritts 2011, aber solange noch Leute in der Kirche sind, kann weiter ausgetreten werden. Dazu gibt es in Mainz Aktivitäten:  „Austritt zum Hasenfest - Kollektiver Kirchenaustritt 2012"

Missionierung (10.1., pdf von atheisten-info.at): Mit Gott auf allen Gleisen - Evangelikale  Plakatbotschaften  behindern  die  Aussicht  aus  den  Fenstern  der Stuttgarter  S-Bahnen.  Wie  der  hpd  recherchierte, erstreckt sich das Netzwerk der Geldgeber nicht nur bis  in  den  Deutschen Bundestag,  sondern  auch  bis zur World Evangelical Alliance und zur Süddeutschen Plakatmission.
Der Erfolg liegt aber auf der Gegenseite, wie dieselbe Site kundtut: Kirchenaustritte 2011 (in Österreich).

Wird das Folgen haben, wenn die Menschen nicht glauben? - So lautete die Überschrift eines kath.net-Berichtes über die Weihnachtspredigt von 2011- Erwin Peterseil kommentiert mit der Stimme der Vernunft

Die Oberhirten der Catholica können es nicht lassen (27.12.). Erst naschen, dann beichten und dann alles wieder schön langsam und immer toller von Neuem: Schöne Bescherung: Neuer Zoff in alten Tüten – nach Porno jetzt Wirtschaftsferkelei - von Georg Korfmacher. Noch krebst die Catholica in Augsburg mit ihrem Weltbild-Verlag herum, da gibt es in Magdeburg schon wieder einen schamvoll kaschierten Schwelbrand. Diesmal nicht Porno, jetzt ein Beispiel par ecellence für Wirtschaftsferkelei. Der Papst mit seiner Forderung nach Entweltlichung lässt grüssen.

Frohe Botschaften aus Tschechien .... verkündete kath.net am 16.12.2011: Nur noch gut jeder zehnte Tscheche bekennt sich zu einer Kirche. Gegenüber der Volkszählung von 2001 sank diese Zahl beim diesjährigen Zensus drastisch von mehr als 2,9 auf rund 1,2 Millionen Bürger, wie das nationale Statistikamt am 15.12.2011 mitteilte. Die Gesamtbevölkerung wird mit 10,56 Millionen beziffert.

Religion/Gesellschaft (9.12.): Wie hätten Sie es denn gerne, Herr Kardinal? Pdf von Georg Korfmacher, München.

Am 28.11. im Literaturhaus München fand ein Podiumsgespräch "Staat und Kirche" statt, das von br-alpha aufgezeichnet wurde. Nachtrag 2.12.: ein Bericht von Domradio Von den Freigeistern war niemand da; wer sich anmeldete wurde ausgeladen. Trotzdem ein sarkastischer Kommentar aus dieser Richtung: Am besten gefällt mir in dem Artikel die bescheidene Aussage: "So werde an kirchlichen Orten dezentral und flächendeckend vermittelt, vergeben zu lernen." Wem denn? Dem Herrn? Den Inquistoren? Den Königen? Den Politikern? Den geretteten Bankern (apropos)? Den prügelnden Erziehern? Jaja, wir vergeben und dulden und zwar FLÄCHENDECKEND! Hallelujah! Bischöfliche Entweltlichung der Welt - atheisten-info.at schreibt am 22.11.: Die katholische Kirche erlebt ihren schleichenden Niedergang mit großer Sorge. In ganz Europa entwickelt sich speziell im Generationenwechsel der Rückgang religiös-katholischer Interessen. Besonders die jungen Menschen stehen den christlichen und katholischen Ansichten immer ferner, die familiären Glaubenstraditionen verlieren ihre Bedeutung, ihre Wirksamkeit, der weite Markt der Weltanschauungen bietet große Auswahl und selbst gebastelte Gottheiten erfüllen fallweise religiöse Bedürfnisse schneller und leichter als vorgestrigen katholischen Ansichten.
Besonders nimmt die Areligiösität zu: Religion ist immer mehr (jungen) Leuten schlichtweg egal, sie sind nicht dafür und nicht dagegen, sie ignorieren sie. Was kann man gegen diese für die katholische Kirche schmerzliche Entwicklung tun? Hier dazu ein Hirtenwort zur Adventszeit des Bischofs von Eichstätt, Gregor Maria Hanke OSB, verkündet am Christkänigssonntag (20. November 2011) samt der auf dieser Homepage üblichen atheistischen Anmerkungen. Das extra Interessante dabei ist, dass Bischof Hanke am Ende seiner Predigt vom "Kommen" seines Gottes spricht ...

Dachmarkenkampagne Luther 2017 ‎ vorgestellt (27. Oktober 2011 bei evangelisch.de). Damit sind Werbeanstrengungen der evangelischen Kirche gemeint, die eine 500-Jahr-Feier für die lutherschen Thesen abhalten will. Die Bundesregierung beteiligt sich mit 35 Millionen Euro an den Projekten zur Lutherdekade. Über das Thema wird also noch zu reden sein. Im Programm stehen neben der Mission auch ganz vernünftige Themen zum Sozialen, der Begriff Dachmarkenkampagne ist allerdings ein Hammer, weil er das Marktschreierische und die Kommerzialisierung hervorhebt. Unser Kommentar von Siegfried Vollmann: "Zweifellos war Luther eine historische Persönlichkeit von gewaltiger Wirkung. Er hat - lax gesagt - das Meinungsmonopol und das Machtmonopol der katholischen Kirche gebrochen. Auch wenn er ein gläubiger Anhänger des Evangeliums und der dann protestantischen Kirche war, und zahlreiche Positionen vertreten hat, die heute auch die Evangelische Kirche nicht mehr teilt, so hat er doch auch Prinzipien vertreten, die wir auch unterstützen können, z.B. die Selbstverantwortung des Menschen. Auch wenn er diese dann faktisch an die Fürsten abgetreten hat. Aber große Änderungen des Verständnisses erfolgen eben nicht in einem Schritt. Und sein Wirken hat letztlich das Aufkommen der Aufklärer begünstigt. Seine Argumentation gegen Missstände war vernunftbasiert, nicht autoritätsbasiert. Man könnte sich eher die evangelische Kampagne zum Vorbild  oder Anlass nehmen, um mit Evangelen über weitere Schritte hin zur Vernunft zu diskutieren."

Wie stärkt man den Glauben? Die katholische Kirche hat ja inzwischen sogar ein vatikanisches Amt für die Neuevangelisierung eingerichtet und will sich tatsächlich im Frühjahr 2012 weltweit in elf Städten als Neumissionierer versuchen. Auf kath.net war am 24.10. 2011 ein Artikel von Paul Badde zu finden, einem offensichtlich streng romtreuen Vatikan-Korrespondenten der WELT. Er hält sich an die Parole von Ratzinger: "Wie werden Gläubige stärker? Indem sie glauben". Ein Satz, der so nona-schlüssig ist wie: "Wie wird man Fußballmeister? Indem man die Spiele gewinnt". Was wieder einmal die Möglichkeit bietet, religiöse Meinungen mit atheistischen Anmerkungen herabzuwürdigen (bei atheisten-info.at)

Jedes Jahr kehren mehr als 200.000 Gläubige den großen christlichen Kirchen den Rücken. Viele von ihnen zahlen dafür eine Gebühr. In NRW sorgt ein Fall für Aufsehen, in dem der Kirchenaustritt eines Hartz-IV-Empfängers an den Kosten in Höhe von 30 Euro scheitert. SPIEGEL online und Legal Tribune online berichten (1.4.). Auch der hpd schreibt über Kirchenaustrittsgebühr bzw. kostenlosen Kirchenaustritt (5.5.09).
   
Spendenaktion für Plakate erfolgreich angelaufen (4.8.) Zum Papstbesuch im September sollen Großplakate in Berlin das Thema Kirchenfinanzen öffentlich zur Diskussion stellen. Die von der Kirchen